Protest im Port de Pollença gegen Abwasser und illegale Ankerplätze
Dutzende Menschen haben am Sonntag im Port de Pollença auf Mallorca gegen Abwassereinleitungen und illegale Ankerplätze an der Küste der Gemeinde protestiert. Zu der Aktion hatte die Organisation Arrels Marines unter dem Motto „Volem tornar a nedar a n'u Moll!“ aufgerufen.
Die Kundgebung begann um 10.00 Uhr an der Promenade Voramar. Die Teilnehmenden bildeten am Strand eine Menschenkette und verlasen ein Manifest, in dem sie vor einer zunehmenden Belastung des Strandes durch mehrere Probleme warnten.
Forderungen zu Abwasser und Ankerplätzen
Arrels Marines fordert einen Masterplan für die Kanalisation, die Erneuerung des Abwassernetzes und die Suche nach Lecks, um Einleitungen von Abwasser zu beenden. Zudem verlangt die Organisation ein Verzeichnis illegaler Ankerplätze in der Bucht von Pollença.
Weiter soll die Belastbarkeit eines künftigen Bojenfelds untersucht werden. Die Konzession für Liegeplätze soll überprüft werden, um den Zugang der örtlichen Bevölkerung zum Meer zu schützen.
Weitere Maßnahmen für die Küste
Die Organisation fordert außerdem einen Pilotplan zur Renaturierung besonders geschädigter Küstenabschnitte. Auch Maßnahmen gegen Boote mit überhöhter Geschwindigkeit und eine kommunale Verordnung zur Regelung der Strände gehören zu den Anliegen.
Nach der Kundgebung nahmen die Kinder an einem Schwimmreifenrennen teil. Anschließend wurden weitere Strandspiele veranstaltet.
Themen: Meer & Küste · Pollença
Quelle: Europa Press / Mallorca.com