Palma: Rund 100 demonstrieren gegen Pferdekutschen
Am 17. Oktober ziehen rund 100 Menschen durch das Zentrum von Palma auf Mallorca. Vor der Gruppe fährt ein Lastwagen, dessen Bildschirme Videos von Pferden zeigen, die bei dieser Tätigkeit zusammengebrochen sind. Die Demonstrierenden fordern, Pferdekutschen durch elektrische Fahrzeuge zu ersetzen – und einen klaren Zeitplan dafür.
Protestzug durch Palmas Zentrum
Der Zug beginnt an der Plaza de la Porta de Santa Catalina. Von dort führt er über die Feixina, den Paseo de Sagrera und die Avenida de Antoni Maura bis zur Plaza de la Reina. Unterwegs rufen Teilnehmende, es gebe „keine Ausreden für Tiermissbrauch“ und Palma wolle keine Pferdekutschen. Sie werfen Bürgermeister Jaime Martínez vor, Tierleid sei ihm gleichgültig.
Forderung nach einem festen Zeitplan
Die Veranstalter verlangen von der Stadtverwaltung einen öffentlich einsehbaren Zeitplan mit festen Fristen. Außerdem sollen die Pferde aus dem Kutschenbetrieb genommen werden und unter würdigen Bedingungen in den Ruhestand gehen.
Die Organisationen verweisen auf die körperliche Belastung der Tiere sowie auf Verkehr, Asphalt und Wetter. Sie bezweifeln zudem, dass bestehende Beschränkungen und Kontrollen die Pferde ausreichend schützen. Elektrische Fahrzeuge seien eine Alternative, für die keine Pferde eingesetzt werden müssten.
Themen: Demonstrationen · Natur & Tiere · Palma
Quelle: Europa Press / Mallorca.com