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PSOE setzt auf zwei Köpfe für Palmas Wahlprogramm 2027

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Die PSOE in Palma stellt ihr Wahlprogramm für 2027 auf: Die Architektin Cristina Llorente und der Parlamentsabgeordnete Carles Bona koordinieren die Vorschläge. Mit dem Team will die Partei die Alcaldía, das Bürgermeisteramt, zurückerobern.

El secretario general del PSOE Palma y candidato en el Ayuntamiento, Iago Negueruela
Europa Press

Beim politischen Rat der Sozialisten in Palma griff Generalsekretär und Rathauskandidat Iago Negueruela die rechte Stadtregierung an. Seine Partei wolle „reale“ Vorschläge gegen Hassreden der Rechten setzen.

Wohnen, Hitze und überlastete Mobilität

Als zentrale Themen nannte Negueruela die Überlastung der Stadt, starke Hitze, Wohnungen zu unbezahlbaren Preisen, eine kollabierte Mobilität und den Abbau öffentlicher Dienste. Zur Wohnungsfrage will die PSOE Palma eine kommunale politische Konferenz veranstalten, um ihre Vorschläge festzulegen.

Negueruela verwies auf Proteste im Sommer gegen Probleme wie die Überlastung. Bürgermeister Jaime Martínez habe sich dagegen nach seiner Darstellung nur auf Ereignisse in Ceuta konzentriert. Die PSOE kritisiert außerdem, die Stadtregierung setze auf große Architekten zur Positionierung Palmas und verdränge dabei Anwohner.

Zwei unterschiedliche Profile für das Programm

Llorente ist Architektin und Stadtplanerin. Die PSOE hebt ihre Erfahrung in Stadtentwicklung, öffentlicher Politik und Bürgerrechten hervor. Sie leitet seit 2009 Arquitectives und ist Sekretärin von Palma XXI.

Bona ist Doktor der Physik, arbeitet im Fachbereich Physik der Universität der Balearen und sitzt für die PSOE im Parlament der Balearen. Nach Negueruelas Darstellung soll Llorente ihren Blick auf Stadtviertel und Urbanismus einbringen, Bona seine Kenntnisse über Palma und Maßnahmen gegen den Klimawandel.

Die PSIB-Vizegeneralsekretärin und Kandidatin für die Regionalregierung, Rosario Sánchez, sagte, bis zu den Wahlen blieben noch 37 Wochen. Für die Partei gehe es um die Arbeit aus der Opposition sowie um die Zukunft Palmas und der Inseln.

Themen: Bildung · Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com