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Sant Jordi: Kein Abriss, Archäologe prüft Baugelände

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf dem Gelände in Sant Jordi in Palma auf Mallorca laufen bislang nur Arbeiten zur Beseitigung von Bewuchs und zur Vorbereitung des Bodens. Der Bau der 118 Wohnungen und die Erschließung haben noch nicht begonnen. Ein Archäologe überwacht die Erdbewegungen, geschützte Elemente sollen erhalten bleiben.

Die Stadtverwaltung von Palma weist damit Berichte über den angeblichen Abriss von zwei geschützten Elementen zurück. Nach Angaben des Rathauses ist im betroffenen Bereich bislang kein geschütztes Kulturerbe abgerissen worden.

Bau für 118 Wohnungen steht noch aus

Die jetzigen Arbeiten dienen laut Stadtverwaltung dazu, die künftigen Baugrundstücke und Straßen der Wohnanlage abzugrenzen. Die Lizenz für den Baubeginn schreibt von Anfang an einen verantwortlichen Archäologen vor, der jede Bewegung des Bodens begleitet.

Der Archäologe wurde nach Angaben der Stadt bereits benannt. Das Protokoll zum Beginn der Arbeiten vom 14. September legt fest: Falls weitere archäologische Reste auftauchen, müssen sie erhalten bleiben. Welche Schritte dann nötig sind, entscheidet der zuständige Archäologe nach den geltenden Schutzvorschriften.

Fund und Mühle sollen erhalten bleiben

Bei den bisherigen Arbeiten ist bereits ein archäologischer Rest entdeckt worden. Er soll erhalten bleiben und in die geplante Grünfläche der Wohnanlage integriert werden.

Auch die Mühle, die derzeit an anderer Stelle des Geländes steht, soll nicht abgerissen werden. Sie wird versetzt und in der künftigen öffentlichen Grünfläche neu aufgestellt. Erst nach Abschluss der Vorarbeiten und einer Prüfung, ob die Absteckung dem genehmigten Projekt entspricht, kann der offizielle Start der Bauarbeiten festgehalten werden.

Themen: Kultur · Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com