Schulassistenten in Palma fordern bessere Verträge
Vor dem Ministerium für Bildung und Universitäten in Palma wollen sich Schulassistenten am Dienstag um 10.00 Uhr versammeln. Die ATE, technische pädagogische Hilfskräfte, fordern bessere Arbeitsbedingungen und eine stärkere Anerkennung ihrer Arbeit an Schulen. Nach Angaben der Gewerkschaft CSIF unterstützen auch CCOO, STEI, UGT, ANPE und USO die Kundgebung.
Forderung nach festen Stellen und längeren Verträgen
Die ATE verlangen eine berufliche Neueinstufung und passende Fortbildungen für die Verantwortung, die sie übernehmen. Außerdem fordern sie eine feste Zuordnung zu einem Schulzentrum. Das soll mehr Stabilität ermöglichen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern und ihnen bei Versetzungsverfahren dieselben Chancen wie anderem Bildungspersonal geben.
Auch Verträge über 12 Monate gehören zu den Forderungen. Die Gewerkschaften wollen Verträge aus besonderen Umständen beenden und stattdessen feste Stellen schaffen, damit die Betreuung dauerhaft gesichert ist.
Zulage für Gefahr und weniger Aufgaben ab 55
Zusätzlich verlangen die Schulassistenten eine Gefahrenzulage. Beschäftigte ab 55 Jahren sollen ihre Aufgaben innerhalb der Arbeitszeit anpassen können.
Der Betriebsrat betont, dass es nicht nur um die Bedingungen der Beschäftigten geht. Die Forderungen hätten auch direkte Folgen für die pädagogische und unterstützende Betreuung von Schülern mit besonderen Bedürfnissen.
Themen: Arbeitsmarkt · Bildung · Palma
Quelle: Europa Press / Mallorca.com