Balearen fordern mehr Geld für Schulbücher
Das Parlament der Balearen fordert mehr Geld für Schulbücher und Unterrichtsmaterial. Die bisherigen Mittel des spanischen Staates reichten nach Ansicht der Abgeordneten nicht aus, um die besonderen territorialen, demografischen und sozialen Bedingungen des Archipels abzudecken.
Am Donnerstag verteidigte die PP-Abgeordnete Maria de Lluc Fornas den Antrag in der Kommission für Bildung und Universitäten. Das Parlament verlangt darin, dass die Regierung die für die Balearen vorgesehenen Gelder erhöht.
Andere Verteilung der Mittel gefordert
Zugleich soll die Balearen-Regierung beim Ministerium für Bildung und Berufsbildung auf eine neue Verteilung der Mittel drängen. Diese müsse die territorielle und schulische Realität der Inseln stärker berücksichtigen.
Der Antrag verlangt außerdem alternative Indikatoren für wirtschaftliche Verwundbarkeit. Genannt wird etwa die Armutsrisikoquote unter Einbeziehung eines kalkulatorischen Mietwerts. Damit sollen die unterschiedlichen sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der autonomen Gemeinschaften besser abgebildet werden.
Mehr Abstimmung bei Bildungsberatung
Die Kommission stimmte auch allen Punkten eines sozialistischen Antrags des Abgeordneten Àlex Pitaluga zu. Er zielt auf eine bessere Zusammenarbeit der Beratungsdienste an Schulen, Konservatorien und kommunalen Musikschulen.
Die Balearen-Regierung soll die beteiligten Stellen koordinieren, damit sie Schwierigkeiten und Risikosituationen bei Schülerinnen und Schülern früher erkennen und begleiten können. Zudem fordert das Parlament klare, sichere und respektvolle Kommunikationswege für Lehrkräfte sowie eine feste Rolle von Bildungsberatern an Musik-Konservatorien.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com