Sozialfonds mobilisiert auf Balearen doppelt so viel Geld
Auf den Balearen erreicht die durch den Sozialfonds mobilisierte Investition das Doppelte der vom Fonds zugesagten Mittel. Der Fondo de Impacto Social, kurz FIS, hat seine Investitionsphase am 16. September abgeschlossen. Bundesweit sind seine gesamten 400 Millionen Euro in 39 Vorhaben gebunden und mobilisieren laut Fonds bis zu 1.330 Millionen Euro Gesamtinvestitionen in Spanien.
Der FIS wird vom Ministerium für Inklusion, Soziale Sicherheit und Migration über das Generalsekretariat für Inklusion angeschoben und von COFIDES verwaltet. Neben den Balearen erzielten auch Castilla y León und Aragón nach Angaben des Fonds einen mindestens doppelt so hohen Investitionseffekt. In Madrid und Katalonien fiel er noch höher aus.
50 Millionen Euro für bezahlbares Wohnen
Der Fonds steckt 50 Millionen Euro in sieben Projekte für bezahlbaren Wohnraum. Sie sollen Menschen und Familien in einer schwierigen Lage den Zugang zu einer Wohnung erleichtern. Zu den beteiligten sozialen Organisationen gehören Fundación ALAS, Primero H, Provivienda, tuTECHO und Sostre Cívic.
Weitere Mittel fließen laut FIS in die berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderung oder in schwierigen Lebenslagen, in Pflege und Betreuung älterer sowie pflegebedürftiger Menschen und in Angebote für Menschen mit psychischen Problemen. Mehr als 80 Prozent der Fondsressourcen sind für Vorhaben mit sozialem Ziel vorgesehen.
Mehr als 200 Unternehmen und Organisationen im Blick
Die Investitionen sollen mehr als 200 Unternehmen und Organisationen mit sozialer Wirkung in Spanien unterstützen. Der Fonds nennt unter anderem Projekte zur Beschäftigung von Menschen mit psychischen Problemen, zur häuslichen sozialmedizinischen Betreuung, zu Mikrokrediten für Frauen in schwierigen Lebenslagen sowie zu Hilfstechnologien für Menschen mit Behinderung.
Die Mittel sollen dauerhaft im Umlauf bleiben: Rückflüsse aus den Investitionen werden nach Angaben des FIS erneut für Projekte mit sozialer Wirkung eingesetzt. Parallel hat das Generalsekretariat für Inklusion eine Bewertungsstrategie gestartet. Sie soll künftig nicht nur erfassen, wie viel Geld fließt, sondern auch, welche Veränderungen bei den unterstützten Menschen und Gruppen entstehen.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com