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Alaró: Sportler ziehen sich auf dem Spielfeld um

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Einige Sportler mussten sich in Alaró auf dem Spielfeld umziehen: Während des Umbaus der städtischen Sporthalle reichten die verfügbaren Umkleiden laut der sozialistischen Partei PSIB nicht aus. Am 16. Oktober fordert der PSIB vom Rathaus klare Auskünfte zum Stand der Arbeiten, zum Zeitplan und zu den endgültigen Kosten. Die Folgen spüren nach Angaben der Partei vor allem Volleyball- und Futsalteams.

Teams weichen in eine andere Halle aus

Auch Duschen und Räume für Sportmaterial seien von den Arbeiten betroffen. Einige Teams hätten ihre Ligen begonnen, ohne ihre gewohnte Halle normal nutzen zu können. Für ihre Aktivitäten mussten sie auf eine zweite Halle ausweichen.

Der PSIB hält die Renovierung für notwendig. Boden, Umkleiden und weitere Räume müssten verbessert werden. Die Partei kritisiert aber, dass Vereine und Familien nicht wüssten, wann die Halle wieder uneingeschränkt nutzbar ist.

Kosten und Bauende bleiben offen

Nach Angaben des PSIB geht aus einem Schreiben hervor, dass die beauftragte Firma Bonfill Ingeniería, Arquitectura y Paisaje einer Budgetänderung von fast 95.000 Euro zugestimmt haben soll. Der Vertrag würde damit bei rund 594.000 Euro liegen. Ursprünglich hatte das Rathaus die Arbeiten für etwas mehr als 479.000 Euro vergeben.

Die Firma soll zudem den 23. November als neuen vertraglichen Fertigstellungstermin beantragt haben. Ob dieser Termin gilt und was der Umbau am Ende kostet, will der PSIB vom Rathaus erfahren.

Themen: Politik · Gemeinde & Stadtleben · Alaró

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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