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Sprit treibt Spaniens Inflation im August auf 4,3 Prozent

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Höhere Preise für Kraftstoffe treiben Spaniens Inflation im August auf 4,3 Prozent. Damit liegt die Teuerungsrate so hoch wie seit Februar 2023 nicht mehr. Das Nationale Statistikinstitut INE veröffentlichte die vorläufigen Zahlen am Freitag.

Archivo - Una persona llenando el depósito de combustible de su vehículo en una gasolinera de Barcelona
Europa Press

Die Inflation steigt damit den zweiten Monat in Folge und liegt erstmals seit April 2023 wieder über 4 Prozent. Neben den Kraftstoffen wirkten sich auch Lebensmittel und alkoholfreie Getränke aus: Ihre Preise sanken weniger stark als im August des Vorjahres.

Kraftstoffe treiben den Preisschub

Nach Angaben des INE verteuerten sich Kraftstoffe und Schmiermittel für private Fahrzeuge im August, nachdem ihre Preise im gleichen Monat 2025 noch gesunken waren. Das Wirtschaftsministerium führt den Anstieg vor allem auf teurere Kraftstoffe infolge des Energieschocks durch den Krieg im Iran zurück.

Die Kerninflation, die unverarbeitete Lebensmittel und Energieprodukte ausklammert, liegt im August bei 2,9 Prozent. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex erreicht 4,5 Prozent, seine monatliche Veränderung beträgt 0,6 Prozent.

Die endgültigen August-Zahlen will das INE am 15. September veröffentlichen. Dann wird auch genauer feststehen, welche Produkte im Warenkorb die Preise besonders stark nach oben getrieben haben.

Diesel-Entlastung steigt im September

Die Steuerentlastung für Diesel soll am 1. September auf 20 Cent pro Liter steigen. Zunächst waren für diesen Monat 5 Cent vorgesehen. Auslöser ist die Preisentwicklung im Juli: Diesel verteuerte sich damals im Jahresvergleich um 15,7 Prozent und überschritt damit die im Regierungsplan festgelegte Schwelle.

Für Benzin bleibt es dagegen im September bei einer Entlastung von 5 Cent pro Liter. Dessen Preis lag im Juli im Jahresvergleich um 7,3 Prozent höher und damit unter der maßgeblichen Schwelle.

Themen: Politik · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com