Strand-Alarm geprobt: Sant Antoni übt wegen Galeere
Am Strand Es Pouet in Sant Antoni haben Rettungskräfte am Freitag einen Alarm wegen einer Portugiesischen Galeere geprobt. Das Szenario: Ein Kajak-Schwimmer entdeckt nahe der Badezone mehrere simulierte Exemplare der sogenannten carabela portuguesa.
Die Gemeinde Sant Antoni führte damit ihren zweiten allgemeinen Notfalltest an den Stränden des Ortes durch. Geprüft wurden die Reaktionszeiten und die Abstimmung des Sicherheits- und Rettungsteams am Strand.
Rettungsboot und Warnung für Badegäste
Nach der gemeldeten Sichtung rückte ein Rettungsboot mit zwei Bootsführern aus. Es sollte das Gebiet kontrollieren sowie Ausmaß und Entwicklung der möglichen Gefahr einschätzen. Dabei hielten die Einsatzkräfte Sicherheitsabstand.
Gleichzeitig verstärkten die Rettungsschwimmer ihre Beobachtung und informierten die Strandgäste vorsorglich. Der Test sollte auch zeigen, ob die Abläufe zur Vorbeugung und bei möglichen Stichen funktionieren.
Kontakt mit dem Tier wird ebenfalls geübt
Zum Szenario gehörte außerdem ein Badegast, der Kontakt mit einer Portugiesischen Galeere gehabt haben soll und Symptome eines Stichs zeigte. Ein Rettungsschwimmer übernahm die erste Einschätzung und Versorgung und forderte anschließend den zuständigen Sanitätsdienst an.
Auch die Koordination mit dem Notruf 112 wurde getestet. Dabei übermittelten die Beteiligten den Standort, die Zahl der Betroffenen, den Zustand des Patienten, die Symptome und die bereits ergriffenen Maßnahmen.
Nach dem Ende des Tests werteten die Teilnehmer Reaktionszeiten, mögliche Probleme und die Zusammenarbeit der Dienste aus. Vorschläge zur Verbesserung sollen die Einsatzabläufe des Strand-Sicherheits- und Rettungsteams stärken.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com