Sturm auf Mallorca: 860 Nutzer im Norden betroffen
Umgestürzte Pinien haben am Port des Canonge in Banyalbufar auf Mallorca die Stromversorgung beeinträchtigt. Die Zufahrtsstraße ist für die Arbeiten gesperrt. Nach dem Sturm vom Mittwoch, 10. September, zählt Mallorca 185 Einsätze, rund 17 Fälle sind noch offen.
Der Notruf 112 registrierte von Mittwochmittag bis Donnerstag um 12.00 Uhr auf allen Inseln 210 Vorfälle. Davon entfielen 185 auf Mallorca. Zunächst waren durch Schäden am Stromnetz auf Mallorca und Menorca mehr als 17.000 Abonnenten ohne Versorgung.
Acht Mittelspannungsleitungen werden repariert
Derzeit laufen Arbeiten an acht Mittelspannungsleitungen. Davon sind 860 Nutzer im Norden Mallorcas und 327 Nutzer im Osten der Insel betroffen. Notstromaggregate übernehmen vorläufig einen Teil der Versorgung.
Weitere 285 Nutzer sind von Störungen an Niederspannungsleitungen betroffen. Die Regierung der Balearen sieht Mallorca inzwischen in der Phase der Normalisierung: Alle notwendigen Grunddienste sollen wiederhergestellt werden.
Port des Canonge besonders stark getroffen
Am stärksten trifft es den Port des Canonge. Die Generaldirektion für Notfälle und Inneres hat dort einen mobilen Einsatzleitposten eingerichtet und koordiniert die Arbeiten mit Ibanat, der Feuerwehr Mallorca, der Straßenabteilung des Inselrats Mallorca und Diensten der Gemeinde Banyalbufar.
Die häufigsten Einsätze auf Mallorca galten umgestürzten Bäumen auf Straßen: 51 Mal rückten Kräfte deshalb aus. Hinzu kamen 31 überflutete Gebäude, 21 Schäden an Stadtmobiliar, 20 Unterbrechungen von Grunddiensten und 12 Überflutungen auf öffentlichen Straßen.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com