Suizidprävention: 90 Psychologen für Balearen-Schulen
Am Welttag der Suizidprävention am 10. September steht auf den Balearen das Gespräch über emotionales Leid und Suizidgedanken im Mittelpunkt. Regierungspräsidentin Marga Prohens ruft dazu auf, zuzuhören, zu begleiten und Hilfe zu suchen.
Verantwortungsvoll über Suizid zu sprechen, erhöhe nicht das Risiko. Es helfe vielmehr, Leid zu erkennen und gegen Stigmatisierung vorzugehen, erklärte Prohens in einem Beitrag auf X. „Jedes Gespräch zählt“, schrieb sie.
90 Psychologen zum Schulstart
Das Schuljahr, das am Donnerstag beginnt, startet auf den Balearen mit 90 Schulpsychologen. Das sind 11 mehr als im vergangenen Schuljahr.
Zudem soll das Forschungsinstitut Idisba eine Studie zur Suizidprävention mit 4.300 Jugendlichen der Inseln durchführen. Prohens betonte dabei besonders den Einsatz für die psychische Gesundheit junger Menschen.
Kurse für Schüler und Einsatzkräfte
Die Generaldirektion für psychische Gesundheit hat nach Angaben der Präsidentin rund 300 Schüler in Sensibilisierung und Prävention geschult. Außerdem ist eine spezielle Ausbildung für Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, die lokalen Polizeien, Sicherheitskräfte und Feuerwehrleute garantiert.
Wer Hilfe benötigt, kann die 024 oder das Telefon der Hoffnung unter 971.46.11.12 anrufen. Prohens betonte: „Reden und um Hilfe bitten ist immer die Lösung.“
Themen: Polizei · Bildung · Gesundheit
Quelle: Europa Press / Mallorca.com