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STEI kritisiert Vergabe von TEI-Stellen

Der STEI wirft der Conselleria de Educación y Universidades vor, die Besetzung von Stellen für technische Fachkräfte für frühkindliche Bildung (TEI) nicht geplant zu haben. In einer am 25. August aus Palma datierten Mitteilung spricht die Gewerkschaft von einem „irreversiblen Desaster“.

Archivo - Aula de la 'escoleta' de Sant Rafel.
Europa Press

Ende Juli sollten demnach 49 vakante Stellen für das gesamte Schuljahr ausgeschrieben werden. Bis Dienstag seien jedoch erst 20 Stellen vergeben worden.

Befristete Verträge für 16 Stellen

Nach Angaben des STEI wurden 16 der 20 vergebenen Stellen mit Ernennungen wegen „Umständen der Produktion“ besetzt. Die Gewerkschaft kritisiert diese Vertragsform als nachteilig für Kinder und Beschäftigte.

Die Verträge laufen neun Monate. Zum 1. Juni würden die Klassenräume daher ohne Fachkräfte bleiben, erklärte der STEI. Die vier übrigen vergebenen Stellen seien reguläre Vakanzen.

Forderung nach Interimsstellen

Nach den vom STEI eingesehenen Daten sind nach Angaben der Gewerkschaft noch rund 33 TEI-Stellen für das gesamte Schuljahr nicht vergeben. Die Beschäftigten warteten seit längerer Zeit auf Stellen mit stabilen Bedingungen, so die Organisation.

Der STEI fordert die Bildungsbehörde auf, die Ernennungen als Interimsstellen statt als Vakanzen vorzunehmen. Damit solle die Betreuung der Schülerinnen und Schüler während des gesamten Schuljahres gesichert werden.

Themen: Gerichtsprozesse · Arbeitsmarkt · Bildung

Quelle: Europa Press / Mallorca.com