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8.000 Tourismusprofis beraten über Kosten und Personal

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Mehr als 8.000 Tourismusfachleute sollen sich vom 6. bis 8. Oktober in Sevilla treffen. Beim Tourismusgipfel TIS – Tourism Innovation Summit 2026 stehen steigende Kosten, der Mangel an Talenten und neue Technik im Mittelpunkt.

El Sector Turístico Analizará En TIS2026 Cómo Mantener La Competitividad Ante El Alza De Costes Y Escasez De Talento
Europa Press

Im Veranstaltungsort FIBES werden rund 400 internationale Redner erwartet. Vertreten sind unter anderem Grupo Piñero, Louvre Hotels Group, Rail Europe, WeRoad und Minor Hotels.

Mehr Wert statt Wachstum um jeden Preis

Der Gipfel setzt auf Strategien, die nicht allein auf mehr Besucher und mehr Volumen zielen. Die Branche will über Wert, Rentabilität und nachhaltige Auswirkungen auf Reiseziele sprechen.

Unternehmen müssen dafür ihre Führungspläne neu ausrichten, um widerstandsfähiger zu werden. Beatriz Miguel von Ilunion Hotels und Cristina Cabañas von Guitart Hotels thematisieren zudem die Zusammenarbeit von Unternehmen und öffentlicher Hand für mehr Wettbewerbsfähigkeit durch Nachhaltigkeit.

Encarna Piñero, globale CEO von Grupo Piñero, stellt Ansätze für regeneratives Management, die Diversifizierung des Geschäfts und die digitale Neupositionierung vor. Diese Faktoren haben dem Familienunternehmen Rekordumsätze in Spanien und der Karibik beschert.

Ketten suchen Wege zu mehr Spielraum

Die Kontrolle der Betriebskosten und die Gewinnung von Talenten bilden einen weiteren Schwerpunkt. Vertreter von Vila Galé, Wyndham, Petit Palace Hotels und Minor Hotels beraten über mehr Größe und operative Margen.

Dabei geht es um Franchisen, Übernahmen und effizientere Abläufe durch neue Technologien wie künstliche Intelligenz. Auch der touristische Vertrieb schaut auf geopolitische Schwankungen und neue Ansprüche der Reisenden.

Führungskräfte von Rail Europe, Evaneos, WeRoad, Thalasseo und Stayforlong wollen zeigen, wie Spezialisierung und Nischenmärkte Marken gegen große globale Vermittlungsplattformen stärken können.

Themen: Tourismus · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com