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Unwetter auf Mallorca: Sturm bringt bis zu 90 km/h

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Bis zu 90 Kilometer pro Stunde starke Böen können Mallorca am Mittwochnachmittag treffen. Dazu erwartet die staatliche Wetteragentur Agencia Estatal de Meteorología (Aemet) Starkregen, Gewitter und möglicherweise Hagel auf den Balearen. Der Höhepunkt soll bis zum Beginn der Nacht erreicht sein.

Archivo - Algunos bañistas en la playa, a 3 de septiembre de 2023, en Ibiza, Islas Baleares (España).
Europa Press

Die Einsatzkräfte haben sich für ein laut Aemet „schnelles, aber intensives“ Unwetter von zwei bis drei Stunden verstärkt. Der technische Ausschuss des Wetter-Notfallplans Meteobal kam am Mittwochmittag zusammen, nachdem die orange Warnstufe aktiviert worden war.

Starkregen, Hagel und hohe Wellen möglich

Der von der Halbinsel heranziehende Front könnte bis zu 50 Liter pro Quadratmeter und Stunde bringen. Insgesamt sind Niederschlagsmengen von bis zu 100 Litern pro Quadratmeter möglich. Besonders die Böen beim Eintreffen des Gewitters bereiten dem Leiter des Notrufzentrums 112, Eduardo Parga, Sorgen.

Auf dem Meer werden Wellen zwischen zwei und vier Metern erwartet. In Ciutadella auf Menorca könnte es zudem zu einer Rissaga kommen, einem meist Mini-Tsunami genannten Schwanken des Meeresspiegels. Die Wasserhöhe kann dort um bis zu 90 Zentimeter schwanken.

Die Wettermodelle lassen aber auch zu, dass der intensivste Teil des Gewitters vor allem über das Meer zieht. Das würde die Folgen auf den Inseln deutlich verringern.

Schulen sollen am Donnerstag normal starten

Auf Mallorca und Menorca sollen die stärksten Regenfälle, Gewitter und Böen noch am Mittwoch enden. In Eivissa und Formentera sind in der Nacht nur noch schwächere Regenfälle und Gewitter möglich.

Für Donnerstag rechnet der Notrufdienst nur mit Restfolgen wie Wind und Küstenphänomenen. Die Schulbehörde nahm an der Lagebesprechung teil. Nach aktuellem Stand sollen die Klassen trotz möglicher Sorgen bei Schulen mit Bauarbeiten normal beginnen.

Themen: Unwetter · Wetter · Bildung · Politik · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com