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Nach Unwetter: Über 80 reparieren Mallorcas Stromnetz

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Nach dem Unwetter vom 9. September bauen mehr als 80 Fachkräfte das beschädigte Stromnetz auf Mallorca wieder auf. Besonders schwer traf es Valldemossa, Esporles und Banyalbufar auf Mallorca. Das Wetterereignis hatte zunächst rund 17.000 Kunden auf Mallorca und Menorca betroffen.

Trabajos de e-distribución en Banyalbufar tras el temporal
Europa Press

E-distribución, die Netztochter von Endesa, setzte nach eigenen Angaben Notfallprotokolle in Gang und schickte technische Teams los. Durch Arbeiten am Netz und Einsätze vor Ort kehrte die Stromversorgung in den Tagen nach dem Unwetter schrittweise zurück.

14 Generatoren halten Stromversorgung aufrecht

Während der komplizierteren Reparaturen installierte E-distribución 14 Stromgeneratoren an verschiedenen Punkten des Netzes. Sie sollten die Versorgung in den am stärksten betroffenen Gebieten vorläufig sichern.

63 Fachkräfte arbeiten direkt vor Ort an den beschädigten Anlagen. Dazu kommen 18 Beschäftigte in den Kontrollzentren für Mittel- und Niederspannung, die Einsätze koordinieren und Schaltungen aus der Ferne vornehmen. Die Teams stammen laut Unternehmen aus dem eigenen Personal, Partnerfirmen sowie Verstärkungen von anderen Inseln und vom spanischen Festland.

Umgestürzte Bäume blockieren Reparaturen

In Valldemossa, Esporles und Banyalbufar deformierte oder riss der Wind mehrere Strommasten um. Herabgefallene Bäume, Äste und weiteres vom Unwetter mitgerissenes Material beschädigten zudem Freileitungen.

Die Arbeiten erschweren vor allem schwer erreichbare Stellen und Waldgebiete mit Ästen, Baumstämmen und umgestürzter Vegetation. In vielen Fällen müssen die Teams zuerst Zufahrten herrichten und Bäume entfernen, bevor sie die Stromanlagen reparieren können. Endesa stimmt die Einsätze nach eigenen Angaben mit der Generaldirektion für Notfälle und Inneres der Balearen-Regierung sowie den betroffenen Rathäusern ab.

Themen: Politik · Valldemossa · Esporles · Banyalbufar · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com