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Private Kitas: Verfahren nach Vorwürfen auf den Balearen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Privaten „Escoletes“ (Kitas) auf den Balearen drohen Verfahren, falls sie Vorschriften verletzt haben. Das Bildungs- und Universitätsministerium kündigte dies am Mittwoch im Parlament in Palma an, nachdem die Xarxa 0-3 Vorfälle gemeldet hatte. Die Unregelmäßigkeiten hatten nach Angaben der Regierung im August die Beschäftigten selbst festgestellt.

Archivo - Aula de una 'escoleta'
Europa Press

Streit um Kontrollen im Sommer

Bildungsminister Antoni Vera sagte, seine Behörde könne bei Vorfällen im Sommer nicht eingreifen. Diese Zeit falle nicht unter die vereinbarten Betreuungsstunden. Im September habe es dagegen „gewisse Vorfälle“ gegeben, bei denen die Bildungsinspektion handeln konnte und dies auch getan habe.

Die Sozialistin Amanda Fernández widersprach. Sie warf Vera vor zu lügen und verwies darauf, dass die Vorschriften zu den Gruppengrößen in den Escoletes das ganze Jahr gelten – im Sommer genauso wie im Winter.

Debatte über öffentliche und private Schulen

Vera verteidigte zugleich das Zusammenspiel von öffentlicher und staatlich geförderter privater Bildung. Beide Modelle sollten „mit derselben Würde“ nebeneinander bestehen, sagte er.

Der Sozialist Álex Pitaluga kritisierte dagegen die geplante Verlängerung der Vereinbarungen mit geförderten Privatschulen auf zehn Jahre. Seiner Ansicht nach könnte dadurch die öffentliche Bildung schrumpfen und die geförderte private Bildung wachsen.

Themen: Bildung · Kultur · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com