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Warteliste für psychologische Hilfe auf den Balearen abgebaut

Die Conselleria de Familias, Bienestar Social y Atención a la Dependencia der Balearenregierung hat die Warteliste für psychologische Unterstützungsangebote bei schulischem Mobbing, innerfamiliärer Gewalt von Minderjährigen gegen Eltern sowie schweren traumatischen Situationen auf null reduziert. Nach Angaben der Behörde wurde dies durch neue Ausschreibungen erreicht, die im Laufe des Jahres 2025 in Kraft traten.

El Govern elimina la lista de espera en servicios de atención psicológica por acoso escolar y violencia filioparental.
Europa Press

Im Jahr 2025 nutzten 581 Menschen die Angebote. Davon kamen 473 aus Mallorca, 58 aus Eivissa und 50 aus Menorca. Im Jahr 2026 wurden bislang 180 Personen betreut.

Angebote gegen Gewalt und nach traumatischen Ereignissen

Der Dienst zur Prävention und Behandlung von Gewalt Minderjähriger gegenüber Eltern verfügt für 2025 bis 2027 über 411.900 Euro. Vorgesehen sind mehr Fachkräfte sowie 2.520 Einzel- und 30 Gruppensitzungen.

2025 betreute dieser Dienst 189 Personen aus 76 Familien, darunter 146 Nutzer aus Mallorca, 25 aus Menorca und 18 aus Ibiza. Im Jahr 2026 wurden bisher 22 Nutzer und ihre Familien versorgt.

Für psychologische Unterstützung nach schweren traumatischen Ereignissen stehen 448.434 Euro bereit. Der Dienst betreute 2025 insgesamt 242 Personen, davon 203 aus Mallorca, 23 aus Eivissa und 16 aus Menorca. Der Vertrag umfasst bis zu 6.180 Einzelsitzungen und 60 Gruppensitzungen; 2026 wurden bislang 72 Familien betreut.

Hilfe für Betroffene von schulischem Mobbing

Der psychologische Behandlungsdienst für Schülerinnen und Schüler, die von Mobbing, Gewalt an Schulen oder Cybermobbing betroffen sind, erhält für 2025 bis 2027 ein Budget von 234.650 Euro. Im vergangenen Jahr wurden 150 Schülerinnen und Schüler behandelt: 124 auf Mallorca, 17 auf Eivissa und 9 auf Menorca.

2026 nahmen bislang 86 Schülerinnen und Schüler sowie ihre Angehörigen das Angebot in Anspruch. Der Dienst soll Beschwerden infolge des Mobbings behandeln und Strategien zur Vermeidung weiterer Übergriffe vermitteln.

Die Generaldirektorin für Familien, Kindheit, Jugend, Vielfalt und Gleichstellung, Catalina Isern, bezeichnete den Schutz von Kindern und Jugendlichen als Priorität der Balearenregierung.

Programm Alter erreicht 339 Schülerinnen und Schüler

Im vergangenen Schuljahr nahmen 339 Schülerinnen und Schüler am Programm Alter teil, 15 mehr als im vorangegangenen Schuljahr. Darunter waren 254 aus Mallorca, 47 aus Eivissa, 35 aus Menorca und 3 aus Formentera.

Das sozialpädagogische Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler der obligatorischen Sekundarstufe mit einem Risiko für einen Schulabbruch. Nach Angaben der Balearenregierung schließen durchschnittlich 90 Prozent der Jugendlichen den Prozess ab. Seit seiner Einführung habe das Programm mehr als 10.000 junge Menschen betreut.

Quelle: Europa Press / Mallorca.com