Der Geruch von gegrillten Knoblauchgarnelen zieht vom offenen Restaurantbereich herüber. Irgendwo läuft ein DJ-Set – kein dröhnender Bass, der alles übertönt, sondern eine ruhige Welle, die den Mittag trägt. Vor dir der größte Pool des Resorts, in dem Mittagslicht tanzt, flankiert von weißen Pergolen und dem leisen Rascheln der Pinien. So sieht ein Mittag im Beach Club von Ikos Porto Petro aus.

Konzept
Der Beach Club ist kein eigenständiger Dayclub – er ist das gastronomisch-atmosphärische Herzstück des 2023 eröffneten Ikos Porto Petro, einem Fünf-Sterne-All-inclusive-Resort der Sani/Ikos Group. Das Resort entstand aus dem Umbau des ehemaligen Hotels Blau Porto Petro und liegt zwischen zwei Sandbuchten an der Südostküste, direkt am Rand des Mondragó-Naturparks und einem kurzen Spaziergang vom Yachthafen Porto Petro entfernt. Das Konzept der Gruppe heißt „Infinite Lifestyle“ – keine klassische All-inclusive-Erfahrung mit Plastikbechern, sondern von Michelin-Sterneköchen gestaltete Menüs über mehrere à-la-carte-Küchen, unbegrenzt Taittinger-Champagner und Cocktailservice direkt am Pool. Dazu kommt das „Dine Out“-Prinzip: Das All-inclusive gilt auch in ausgewählten Restaurants am Hafen Porto Petro, ohne Aufpreis.

Atmosphäre & Design
Das Interieur des Beach Clubs hat das Architektur- und Interieur-Büro GRONDA mit den griechischen Inseln als Vorbild entworfen. Der Restaurantbereich ist komplett offen, nur von Pergolen überdacht; davor liegen Pool und Sonnenliegen, in die Landschaft eingepasst, direkt neben der kleinen Bucht Cala des Homes Morts. Keine Überfrachtung, kein Designzirkus: gedämpfte Töne, Holzmöbel, Naturmaterialien. Der Komplex liegt auf der Ostseite der Halbinsel – das bedeutet Morgen- und Mittagslicht mit vollem Meeresblick, während nachmittags die Pinien Schatten spenden. Das gesamte Resort atmet Sorgfalt und Neuheit.
Küche & Drinks
Die Mittagskarte zeigt mediterrane Küche in direkter Form. Besonders gelobt werden Knoblauchgarnelen, Oktopus (von Gästen als Zehn-von-Zehn beschrieben), Hackbällchen, ein Ibérico-Kotelett vom Grill, Auberginensalat und eine überraschend gute Zimtschnecke als Dessert. Abends wechselt der Ton: etwas förmlicher, Shorts und Flip-Flops sind dann unerwünscht, Tischreservierung ist Pflicht. Sämtliche Gerichte, Cocktails und ein Weinkeller mit über 300 internationalen Labels sind im Aufenthaltspreis eingeschlossen. Über Mittag legt ein Live-DJ auf – dezent, aber spürbar: „vibe and setting worthy of any European exclusive beach bar“, formulierte eine Reisebloggerin treffend.
Für wen & welche Anlässe
Das Resort spricht vor allem Familien an, die Luxus und Entspannung ohne Gastronomie-Kompromisse verbinden wollen. Paare ohne Kinder finden im Beach Club und in bestimmten Adults-only-Bereichen ruhige Ecken, sollten aber wissen, dass das Gesamtambiente stark familienorientiert ist – außerhalb der Schulferien ist das spürbar angenehmer.
Insider-Tipp
Abendreservierungen werden schnell knapp – so früh wie möglich buchen, am besten schon bei der Hotelbuchung. Standard-Gäste können vorab drei Abendrestaurants reservieren; Deluxe-Gäste haben mehr Flexibilität. Unter der Lobby-Bar, gegenüber dem Hauptrestaurant, liegt eine kaum beworbene Gelateria und Patisserie mit rund 20 Eissorten – unter Stammgästen ein stilles Geheimnis. Und wer einen Tag in die Umgebung möchte: Das Resort stellt im Rahmen seines „Local Drive Adventure“-Programms komplementäre Leihwagen bereit – Cala Figuera und der Mondragó-Park sind damit ohne Parkplatzstress erreichbar.




