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Vox-Chef Abascal in Maó: Sánchez macht „Witzchen“ bei TVE

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Bei einer Kundgebung in Maó auf Menorca greift Vox-Chef Santiago Abascal am Freitag, 23. Oktober, Spaniens Ministerpräsidenten Pedro Sánchez scharf an. Anlass ist dessen Auftritt am Donnerstag in der TVE-Sendung „La Revuelta“. Sánchez habe sich dort mit „Witzchen“ sympathisch geben wollen, kritisiert Abascal. Zugleich wirft er ihm vor, die Spanier belogen und verraten zu haben.

El presidente de Vox, Santiago Abascal, durante un acto organizado por su partido a 20 de octubre de 2026.
Europa Press

Streit um Juwelen

Abascal spricht auch über eine Frage aus dem Fernsehinterview: Moderator David Broncano hatte Sánchez auf Juwelen im Wert von mehr als einer Million Euro angesprochen, die im Büro des früheren Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero gefunden wurden. Sánchez antwortete, Regierungschefs wüssten manchmal nicht, was ihnen geschenkt werde.

Abascal behauptet dagegen, Zapatero habe die Juwelen dem Staatseigentum entwendet und in einen Tresor am Sitz der Sozialistischen Arbeiterpartei Spaniens gebracht. Die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft prüft nach Angaben der Agentur Europa Press, ob Zapatero sich durch das Behalten der Juwelen der Veruntreuung schuldig gemacht haben könnte.

Proteste und Wahlkampf

Abascal spricht außerdem über Proteste gegen Vox-Auftritte in A Coruña und Avilés in Asturien. Bei diesen kam es laut Europa Press zu Ausschreitungen, Polizeieinsätzen, Festnahmen und Verletzten. Der Vox-Chef sieht darin einen Versuch, die Botschaft seiner Partei zum Schweigen zu bringen.

Für die Parlamentswahl nennt er als Schwerpunkte Vorrang für spanische Staatsbürger, weniger Regulierung und niedrigere Steuern. Zudem fordert Vox unter dem Begriff „Remigration“ die Rückführung von Menschen ohne regulären Aufenthaltsstatus sowie von legal eingereisten Ausländern, die Straftaten begehen oder von staatlicher Unterstützung leben. Abascal ruft seine Anhänger auf, am 29. November wählen zu gehen.

Themen: Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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