Palma: Abriss am alten Gefängnis erst nach Räumung
In den Anbauten des alten Gefängnisses von Palma auf Mallorca wohnen noch Menschen. Die Stadt will die Gebäude erst abreißen, wenn sie geräumt sind. Am 8. Oktober warnt Unidas Podemos deshalb vor einer weiteren Räumung: Die Stadt hat den Plan für die Abrissarbeiten bereits gebilligt.
Stadträtin Lucía Muñoz kritisiert, dass die Stadt nach ihren Angaben mehr als 423.000 Euro für den Abriss ausgeben und dort einen Kreisverkehr bauen will. Sie fordert, die Bewohner nicht ohne Wohnlösung zurückzulassen.
Schon bei der ersten Räumung des alten Gefängnisses seien Hunderte Menschen auf der Straße gelandet, erklärt Unidas Podemos. Soziale Organisationen hätten damals fehlende Wohnlösungen für die Betroffenen beklagt. Muñoz befürchtet, dass sich das bei den Anbauten wiederholt.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com