Palma: Abriss der Gefängnis-Anbauten erst nach Auszug
Die Anbauten am alten Gefängnis in Palma auf Mallorca sollen verschwinden. Doch die Arbeiten beginnen erst, wenn die Menschen ausgezogen sind, die dort derzeit leben. Die Stadt genehmigte den Abrissplan am Mittwoch, 7. Oktober 2026.
Erst der Plan, dann der Auszug
In den Anbauten wohnten früher Gefängnismitarbeiter. Heute leben dort andere Menschen. Stadtsprecherin Mercedes Celeste erklärte, das Verfahren für ihren Auszug könne erst mit einem Abrissplan beginnen. Für die Arbeiten sind mehr als 423.000 Euro vorgesehen; die Stadt hat das Vergabeverfahren eingeleitet.
Die städtischen Sozialdienste sollen den Bewohnern Unterstützung und Zugang zu verfügbaren Angeboten vermitteln. Celeste sagte, die Stadt werde die Räumung mit ihnen abstimmen.
Auch an der Avenida Joan Miró soll ein Gebäude fallen
Die Stadt genehmigte außerdem im Eilverfahren den Abrissplan für das Gebäude an der Avenida Joan Miró 43 in Palma. Für diese Arbeiten sind mehr als 669.000 Euro eingeplant. Das Gebäude gilt als technisch baufällig. Auf dem frei werdenden Grundstück soll ein Fußweg entstehen, der die Avenida Joan Miró mit der Plaza Mediterránea verbindet.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com