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Aena-Gebühren steigen um 0,33 Prozent pro Jahr

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Für Fluggesellschaften steigen die Flughafengebühren von Aena künftig jährlich um 0,33 Prozent. Der Ministerrat billigte in Madrid am 15. September das endgültige Dokument für DORA III. Der Branchenverband ALA begrüßt die abgeschwächte Erhöhung, vermisst aber die von den Airlines geforderte Senkung um 4,9 Prozent.

Decenas de personas transitan por la T4 del Aeropuerto Adolfo Suárez Madrid-Barajas, a 30 de agosto de 2026, en Madrid (España).
Europa Press

ALA-Präsident Javier Gándara fordert, dass diese Tariflinie während des gesamten Regulierungszeitraums erhalten bleibt. Der Verband warnt vor aus seiner Sicht unverhältnismäßigen und nicht gerechtfertigten Forderungen nach Preisanpassungen über die vorgesehenen Mechanismen.

Airlines sehen Spielraum für niedrigere Gebühren

Nach Angaben von ALA stieg der Flugverkehr zwischen Januar und August 2026 um 3,8 Prozent auf 225 Millionen Passagiere. Zusammen mit angepassten Kapitalkosten (WACC) und Betriebskosten (OPEX) habe das nach Ansicht des Verbands Raum für niedrigere Flughafengebühren gelassen.

ALA verlangt zudem möglichst realistische Verkehrsprognosen. Die Nationale Markt- und Wettbewerbskommission CNMC habe die Verkehrsschätzungen des Flughafenbetreibers jährlich nach oben korrigiert. Deshalb fordert der Verband einen nachträglichen Mechanismus zur Anpassung an die tatsächliche Entwicklung des Flugverkehrs.

Regierung setzt auf Investitionen

Verkehrsminister Óscar Puente spricht von einer Investitionswelle für den spanischen Luftverkehr. Sie solle die Infrastruktur auf den Rekord bei den Passagierzahlen vorbereiten und die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Mobilität stärken.

An einigen Flughäfen seien die Kapazitätsgrenzen bereits fast erreicht, sagte Puente. Das Programm sei deshalb notwendig, damit das Netz in den kommenden Jahren flüssig funktionieren und sich weiterentwickeln könne.

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Quelle: Europa Press / Mallorca.com