Ärzte verschieben Dauerstreik: Proteste in Madrid
Statt eines unbefristeten Streiks planen zwei Bündnisse von Ärzten und medizinischen Fachkräften jetzt Protestaktionen in Madrid. Die Unión Médica y Facultativa (UMYF) und die Agrupación por un Estatuto Médico y Facultativo (APEMYF) kündigten die Aktionen am Freitag, 16. Oktober, an. Sie fordern ein eigenes Statut für ihren Berufsstand und wollen ihre Forderung vor den Parlamentswahlen in die politische Debatte bringen.
Den landesweiten Dauerstreik haben die Bündnisse verschoben, weil ihnen ein Gesprächspartner fehlt. Nun wollen sie die Gesundheitssprecher der im Kongress vertretenen Parteien treffen und erreichen, dass die Parteien das Statut in ihre Wahlprogramme aufnehmen.
Weiße Kittel und Plakate
Am Samstag, 24. Oktober, um 20.00 Uhr laden die Bündnisse zur symbolischen Kundgebung „Nacht der weißen Kittel“ auf dem Platz vor dem Museo Reina Sofía in Madrid ein. Am Freitag, 13. November, wollen sie um 00.01 Uhr symbolisch Plakate mit dem Slogan „Gesundheitsversorgung mit Ärzten und medizinischen Fachkräften“ kleben.
Am selben Tag um 11.00 Uhr planen sie eine Veranstaltung, bei der Ärzte und medizinische Fachkräfte über ihre Lage und ihre Forderungen berichten sollen.
Demonstration zum Kongress
Beide Bündnisse wollen sich zudem einer Demonstration anderer Ärztegewerkschaften am Samstag, 21. November, um 12.00 Uhr anschließen. Der Zug soll vom Gesundheitsministerium zum Kongress führen. Danach wollen sie auch an einer von Sanidad Pública Segur@ initiierten Aktion für die öffentliche Gesundheitsversorgung teilnehmen.
Themen: Streiks
Quelle: Europa Press / Mallorca.com