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Ärzte-Streik: Ministerin nennt ihn „etwas seltsam“

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

In Madrid hat Gesundheitsministerin Mónica García am Montag, 14. September, den landesweiten Ärzte-Streik als „ein bisschen seltsam“ bezeichnet. Die Gewerkschaften haben den Ausstand für Forderungen ausgerufen, die nach Garcías Worten Zuständigkeiten der autonomen Regionen betreffen. Gleichzeitig beginnt im Kongress der Abgeordneten die Debatte über den Entwurf zum Estatuto Marco.

Imagen de archivo de la ministra de Sanidad, Mónica García, durante una sesión plenaria en el Congreso de los Diputados.
Europa Press

Streit um Zuständigkeiten

García verwies darauf, dass ihr Ministerium in der Vergangenheit bereits Vereinbarungen mit Ärzten sowie mit großen Gewerkschaftsorganisationen erzielt habe. Sie nannte UGT, CSIF, CCOO und SATSE.

Die Ministerin hält weitere Verhandlungen im Parlament für möglich. Dort soll eine „Intergruppe“ Forderungen anhören, die möglicherweise nicht im Estatuto Marco stehen, nach Garcías Worten aber berechtigte Anliegen von medizinischen Fachkräften sind.

Parlament entscheidet über Gesetz

Mit dem Eingang des Gesetzentwurfs in der Abgeordnetenkammer sieht García eine neue Chance für die Debatte. Die Fraktionen könnten den Text ändern, billigen oder ablehnen.

Eine Ablehnung sei zwar ihr gutes Recht, sagte die Ministerin. Aus ihrer Sicht würde damit aber die Chance verloren gehen, einen ersten Schritt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Beschäftigten im Gesundheitswesen zu machen.

Themen: Streiks · Arbeitsmarkt · Gesundheit · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com