Angriffe auf Lehrer: Balearen-Parlament fordert Schutz
Lehrkräfte auf den Balearen sollen bei Angriffen schneller Hilfe bekommen. Das fordert die Bildungs- und Hochschulkommission des Parlaments in einem Beschluss vom Donnerstag. Die Nachricht kommt aus Palma auf Mallorca. Den Antrag brachte der sozialistische Abgeordnete Àlex Pitaluga ein; die Kommission stimmte ihm einstimmig zu.
Schnelle Hilfe und mehr Fachkräfte
Die Regionalregierung soll prüfen, wie gut das Verfahren zur Meldung von Angriffen auf Lehrkräfte funktioniert, und es stärken. Dabei geht es um schnellere Reaktionen, die Zusammenarbeit der zuständigen Stellen und die weitere Betreuung der Fälle. Bei gemeldeten Angriffen fordert die Kommission zudem sofortige, wirksame und zugängliche rechtliche und psychologische Hilfe.
Auch an den Schulen soll sich etwas ändern: Programme für ein respektvolles Miteinander sollen Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien einbeziehen. Zusätzliche Beratungslehrkräfte und Sozialpädagogen sollen helfen, Konflikte zu verhindern und einzugreifen.
Maó: Faire Verteilung auf öffentliche Schulen
In einem weiteren Beschluss befasst sich die Kommission mit den drei öffentlichen weiterführenden Schulen in Maó auf den Balearen. Sie fordert eine ausgewogene Verteilung der Schülerinnen und Schüler, damit keine Schule stigmatisiert wird – insbesondere nicht das IES Pasqual Calbó i Caldés.
Die Regionalregierung soll außerdem erklären, nach welchen Kriterien sie die Gruppen des ersten Sekundarschuljahres und den Exzellenz-Zweig der Oberstufe auf die drei Schulen verteilt. Für das IES Pasqual Calbó i Caldés verlangt die Kommission eine dringende umfassende Sanierung mit einem konkreten Zeitplan und Budget.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com