Mallorca: 24 junge Forscher untersuchen Artenverlust
In Lluc auf Mallorca haben sich 24 junge Forschende aus 15 Ländern vom 4. bis 10. Oktober mit dem Artenverlust an Küsten und auf Inseln beschäftigt. Bei der zweiten Mallorca Science School untersuchten sie auch, wie menschliche Aktivitäten die Artenvielfalt beeinflussen. Das Mittelmeer-Institut für fortgeschrittene Studien (Imedea) organisierte das Programm.
Künstliche Intelligenz hilft bei der Beobachtung
Mehr als 30 internationale Fachleute arbeiteten mit den Teilnehmenden. Auf dem Programm standen der Schutz von Küstenökosystemen, invasive Meeresarten und Methoden, mit denen sich Tierbestände untersuchen lassen.
In einer Übung nutzten die Forschenden ReMatch. Das am Imedea entwickelte Werkzeug erkennt Tiere anhand natürlicher Merkmale auf Fotos. Eine weitere Übung zeigte, wie BirdNET Vogelarten an ihrem Gesang identifiziert.
Raus zu den Feuchtgebieten
Bei einem Ausflug in den Naturpark s'Albufera und s'Albufereta auf Mallorca ging es unter anderem um Mikroorganismen, Treibhausgase in einer Küstenlagune und die Beobachtung von Vögeln mit akustischen Aufnahmegeräten. Nachts beobachtete die Gruppe Motten und untersuchte Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Bestäubern.
Alle Teilnehmenden stellten außerdem ein eigenes Forschungsthema auf einem Poster vor. Zum Abschluss standen eine Debatte über wissenschaftliche Laufbahnen und ein Workshop zur Vermittlung von Meeresforschung auf dem Programm.
Themen: Bildung · Natur & Tiere · Escorca
Quelle: Europa Press / Mallorca.com