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Menorca plant Auto-Limit: Gesetz soll nächsten Sommer gelten

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf Menorca soll im kommenden Sommer die Zahl der Autos begrenzt werden, die auf die Insel kommen und dort bleiben. Das Parlament der Balearen hat am Dienstag die erste Hürde für die Gesetzesänderung genommen. Alle Fraktionen stimmten dafür, Vox enthielt sich.

Archivo - La fachada del Parlament en la calle Conquistador.
Europa Press

Die Reform des Gesetzes „Menorca Reserva de la Biosfera“ geht nun in die parlamentarische Beratung. Sie soll dem Inselrat von Menorca erlauben, eine Höchstzahl für Fahrzeuge festzulegen und bestimmte Zeiträume mit Zufahrtsbeschränkungen zu bestimmen.

Inselrat soll Obergrenze festlegen

Der Inselrat soll die Obergrenze jährlich oder alle zwei Jahre neu beschließen. Wie viele Autos tatsächlich zugelassen werden, soll nach Angaben der PP von Studien, der Belastbarkeit der Insel und technischen Kriterien abhängen.

Die Regelung zielt laut Befürwortern darauf, den öffentlichen Verkehr zu stärken und die Mobilität nachhaltiger zu machen. Unidas Podemos forderte zugleich mehr Investitionen in Busse und andere öffentliche Verkehrsmittel.

Viele Fahrzeuge bleiben von der Regel ausgenommen

Menschen mit Wohnsitz auf Menorca sollen von der Begrenzung ausgenommen sein. Auch Eigentümer einer Wohnung auf der Insel dürfen als Nichtresidenten ein Fahrzeug je Wohnung weiterhin ohne Beschränkung mitbringen.

Ausgenommen bleiben außerdem Fahrzeuge von Menschen, die für ihre Arbeit auf die Insel müssen, sowie Fahrzeuge von Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Die Regel soll auch nicht für Einsatzfahrzeuge, öffentlichen und Schülerverkehr, Taxis, Güter- und Lieferverkehr sowie Industrie-, Viehzucht- und Landwirtschaftsfahrzeuge gelten.

Der Abgeordnete von Més per Menorca, Josep Castells, will ein besonders kurzes Verfahren, damit das Gesetz noch vor Jahresende verabschiedet werden kann. Der sozialistische Abgeordnete Marc Pons kündigte dagegen an, sich für ein reguläres Verfahren einzusetzen.

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Quelle: Europa Press / Mallorca.com