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Autonome Finanzierung: Mallorca fordert Sonderregeln

Palma auf Mallorca, 18. August – Coalició per Mallorca fordert, dass die autonome Finanzierung die Besonderheiten der Balearen stärker berücksichtigt. Die Formation verlangt von der Zentralregierung, ihren Vorschlag für ein neues Finanzierungssystem zu überarbeiten.

Nach Ansicht der Koalition wird der Faktor Insellage im Entwurf geringer gewichtet. Außerdem würden das starke Bevölkerungswachstum und die schwimmende Bevölkerung auf Mallorca nicht ausreichend berücksichtigt.

Kritik am Gewicht der Insellage

Coalició per Mallorca verweist auf eine Analyse der Stiftung für Angewandte Wirtschaftsstudien, Fedea. Demnach senkt der neue Vorschlag das Gewicht der Insellage und sieht keine besonderen Mechanismen vor, um Gebiete mit starkem Bevölkerungswachstum ausreichend auszugleichen.

Der Generalkoordinator der Koalition, Joan Serra, erklärte, öffentliche Dienstleistungen auf Inseln verursachten besondere Kosten. Mallorca dürfe nicht weiter mehr zahlen und weniger erhalten.

Forderung nach realer Bevölkerungszahl

Nach Auffassung der Formation muss das neue Modell die tatsächliche Bevölkerung berücksichtigen, die das Gebiet versorgt. Neben den im Melderegister erfassten Einwohnern nutzten jährlich Millionen Menschen Straßen, Verkehr, Notdienste, Infrastruktur und öffentliche Dienstleistungen.

Die Koalition fordert deshalb, die Insellage und ihre Mehrkosten, die schwimmende Bevölkerung, das demografische Wachstum sowie die realen Kosten von Gesundheit und Bildung einzubeziehen. Die Interessen der Inseln dürften dabei nicht politischen Verhandlungen zwischen den großen staatlichen Parteien untergeordnet werden.

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Themen: Verkehr · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com