AVE Madrid–Sevilla: Betrugsverdacht um EU-Geld
EU-Geld für die Sicherheit des AVE zwischen Madrid und Sevilla steht im Zentrum eines Betrugsverdachts. Die Europäische Staatsanwaltschaft untersucht, ob Mittel für die Erneuerung und Verbesserung von Sicherheit, Signaltechnik und Kommunikation veruntreut wurden. Madrids Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida nannte die Ermittlungen am 6. November „nachvollziehbar“.
Almeida verwies auf die Unfälle von Adamuz und Urda. Er warf der spanischen Regierung vor, die Bahninfrastruktur nicht ausreichend instand zu halten. Auch den Vorwurf der Madrider Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso, die Regierung habe sich das Geld „eingesteckt“, bekräftigte er. Eine Veruntreuung steht bislang als Verdacht im Raum.
Zudem führte Almeida fehlende neue Staatshaushalte seit 2023 als Grund für begrenzte Investitionen an. Was die Ermittlungen ergeben, ist offen.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com