Balearen-Häfen: Nur halber Beitrag zum Hafenfonds
Für die Hafenbehörde der Balearen sieht der Vorschlag für 2027 nur den halben Beitragssatz zum staatlichen Hafenausgleichsfonds vor. Statt der üblichen 5 Prozent soll sie 2,5 Prozent beisteuern. Der zuständige Ausschuss billigte am 1. Oktober 2026 einen ersten Vorschlag zur Verteilung von 47,5 Millionen Euro.
Wofür das Geld vorgesehen ist
Von den 47,5 Millionen Euro sind 10,5 Millionen Euro für Hafenbehörden mit besonderen Belastungen durch Insellage, Abgeschiedenheit oder Randlage vorgesehen. Weitere 10 Millionen Euro sollen Navigationshilfen finanzieren, 1,6 Millionen Euro die Sicherheit und 7,5 Millionen Euro den Fonds Puertos 4.0. Auf andere Kriterien entfallen 17,9 Millionen Euro.
Der Beitragssatz von 2,5 Prozent gilt neben den Balearen auch für die Hafenbehörden der Kanaren, Ceutas, Melillas und Sevillas. Welche Beträge auf einzelne Hafenbehörden entfallen, nennt der Vorschlag nicht.
Separater Plan für Bahn und Straßen
Unabhängig vom Ausgleichsfonds plant das spanische Verkehrsministerium für 2026 Investitionen von 1.930 Millionen Euro in die Anbindung spanischer Häfen. Das Programm umfasst 60 Vorhaben: 43 betreffen die Bahn, 17 die Straße. Öffentliche Hafenorganisationen steuern dazu 875,1 Millionen Euro bei. Konkrete Vorhaben auf den Balearen nennt die Mitteilung nicht.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com