Balearen-Haushalt: Vox pocht auf alte Abmachungen
Der Balearen-Haushalt für 2027 ist noch nicht verhandelt, da pocht Vox in Palma schon auf frühere Abmachungen mit der Volkspartei (PP). Am Freitag, 23. Oktober 2026, beschloss die Regionalregierung eine Ausgabenobergrenze von 7.160,88 Millionen Euro. Vox-Fraktionssprecherin Manuela Cañadas erklärte, ihre Partei sei zu Gesprächen über den Haushalt bereit.
Wirtschafts- und Finanzminister Antoni Costa will sich ab nächster Woche mit den Parlamentsfraktionen treffen. Er möchte dabei nur über Fragen verhandeln, die zum Haushalt gehören. Cañadas erinnerte ihn daraufhin an Vereinbarungen aus früheren Haushaltsverhandlungen, die aus ihrer Sicht noch nicht erfüllt sind. Trotzdem gehe Vox mit dem Willen zum Dialog in die Gespräche.
Costa hatte Verhandlungen über andere Themen bereits beim Verfahren für 2025 ausgeschlossen. Die Ausgabenobergrenze und der Haushalt für jenes Jahr wurden letztlich nicht verabschiedet.
Auch MÉS per Mallorca will ein mögliches Treffen mit Costa zunächst zum Zuhören nutzen. Fraktionssprecher Lluís Apesteguia sieht große Unterschiede in der Steuer- und Haushaltspolitik. Für Verhandlungen müsste die PP ihre Steuerpolitik nach seiner Ansicht grundlegend ändern.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com