Balearen: Nur 21 Prozent haben eine Bestattungsversicherung
Auf den Balearen hat nur etwa jeder Fünfte eine Bestattungsversicherung. Ende 2025 lag der Anteil bei 21 Prozent, zeigen Zahlen des spanischen Versicherungsverbands Unespa. Damit gehören die Balearen zu den Provinzen Spaniens, in denen diese Versicherung am wenigsten verbreitet ist.
Anderswo ist die Versicherung deutlich verbreiteter
Spanienweit waren Ende 2025 rund 21,8 Millionen Menschen versichert. Das entspricht 44,3 Prozent der Bevölkerung. Den höchsten Anteil meldet Unespa für die Provinz Cádiz: Dort haben 75,6 Prozent eine solche Versicherung. Noch etwas niedriger als auf den Balearen liegen die Anteile in Teruel mit 20 Prozent und Soria mit 20,3 Prozent.
Was die Policen abdecken
Die Bestattungsversicherung übernimmt vor allem die Beisetzung der versicherten Person. Manche Versicherer bieten zusätzlich psychologische Unterstützung, rechtliche Beratung oder Hilfe bei der Regelung des digitalen Nachlasses an.
Im Jahr 2025 übernahmen die Versicherer in Spanien die Kosten für fast 294.000 Beisetzungen. Damit waren 65,4 Prozent der Todesfälle durch eine solche Versicherung abgedeckt. Besonders häufig ist der Schutz laut Unespa in Haushalten von Paaren ohne minderjährige Kinder, in denen mindestens eine Person über 65 Jahre alt ist: Dort liegt der Anteil bei 56,7 Prozent.
Themen: Wirtschaft
Quelle: Europa Press / Mallorca.com