Streit um 400 ml Bier bei Es Jardí
Bei Es Jardí dreht sich der Streit um ein Bier für sechs Euro und die Frage, ob tatsächlich 400 Milliliter im Becher landen. Der Verbraucherverband Consubal kritisiert, dass die Verbraucherkontrolle der Balearen seine Anzeige geschlossen und die Vorgänge an die Katalanische Verbraucherschutzbehörde weitergeleitet hat.
Consubal hatte bemängelt, dass auf der Karte ein Bier mit 400 Millilitern angeboten werde, der zum Ausschank genutzte Becher aber weniger fassen könne. Nach Angaben des Verbands richtete sich die Anzeige nicht gegen den Hersteller des Bechers, sondern gegen eine mögliche Praxis zulasten der Gäste.
Die Inspektion für Verbraucherschutz und Marktüberwachung der Balearen verwies den Vorgang an die Behörde in Katalonien, weil der Hersteller des Bechers aus Lleida stammt. Genau das lässt Consubal nicht gelten: Entscheidend sei, wie viel Bier Es Jardí tatsächlich ausschenke.
Das Unternehmen weist den Vorwurf zurück. Die wiederverwendbaren Becher hätten die korrekte Kapazität, um die auf der Karte angekündigten 400 Milliliter Bier aufzunehmen.
Consubal fordert weiterhin eine konkrete Prüfung vor Ort: Der Becher solle gemessen, der Ausschank kontrolliert und die tatsächlich beim Verbraucher ankommende Menge festgestellt werden.
Themen: Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com