Spaniens Bischofschef nennt Abtreibung „Räumung“
Abtreibung bezeichnet er als „Räumung des Mutterleibs“: Spaniens Bischofschef Luis Argüello stellt sie in einem Beitrag auf X neben Wohnungsnot und die Lage in Ceuta. Europa Press berichtet am 28. September über die Äußerungen des Erzbischofs von Valladolid. Für alle drei Themen fordert er einen „ruhigen Dialog“ und Vereinbarungen.
Wohnungsnot und die Lage in Ceuta
Beim Wohnraum sieht Argüello das Hauptproblem in zu wenigen Wohnungen. Er nennt auch leer stehende Wohnungen und hohe Preise. Einen konkreten Wohnungsfall hält er für politisch instrumentalisiert.
In Ceuta spricht er von einer humanitären Krise. Er fordert Hilfe für die Einwohner und einen staatlichen sowie europäischen Pakt, der die Ursachen von Migration angeht. Zugleich kritisiert er Vorschläge, die aus seiner Sicht entweder die Lage der Migranten oder die Sorgen der Einwohner ausblenden.
Streit über Abtreibung
Argüello kritisiert eine Kampagne der Regierung zur Abtreibung. Seiner Ansicht nach lässt sich eine Abtreibung nicht allein damit rechtfertigen, dass sie legal und eine selbstbestimmte Entscheidung ist. Auch in der Debatte über Wohnraum und Ceuta beklagt er widersprüchliche Argumente. Er fordert, wieder miteinander zu verhandeln.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com