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Blocus in Palma: Händler wollen Geld für Ladenschließungen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Im Zentrum von Palma auf Mallorca schlossen Geschäfte am Freitag und Samstag früher als geplant. Die Händler fürchteten Ausschreitungen bei nicht angemeldeten Versammlungen der Bewegung Blocus. Der Handelsverband Pimeco teilte am Montag, 2. November, mit, dass die vorzeitigen Schließungen wirtschaftliche Verluste verursacht hätten.

Disturbios durante una concentración de un grupo denominado Gen Z, vinculado al movimiento juvenil Blocus, en Palma.
Europa Press

Verband lässt Forderungen prüfen

Pimeco hat seine Rechtsabteilung beauftragt zu prüfen, wie der Verband die Verantwortlichen für die Blocus-Aufrufe finden und von ihnen Ersatz für die Verluste verlangen kann. Verbandspräsidentin Carolina Domingo sagte, Händler müssten vor dem Black Friday und dem Weihnachtsgeschäft nicht in Angst vor weiteren Ausschreitungen leben. Falls Minderjährige hinter den Aufrufen stecken, sollen nach ihrem Willen deren Eltern für die Verluste aufkommen.

Keine schweren Zwischenfälle

Pimeco dankte den Sicherheitskräften und Rettungsdiensten für ihren Einsatz. Nach Angaben des Verbands endeten die Versammlungen ohne schwere Zwischenfälle oder erhebliche Schäden an Geschäften. Die Normalität in den Einkaufsstraßen sei zurückgekehrt. Der Verband bekräftigte zugleich seinen Respekt vor dem Recht auf friedliche Demonstrationen. Gewalt, Drohungen oder Schäden an Menschen und Geschäften seien dadurch nicht zu rechtfertigen.

Themen: Demonstrationen · Wirtschaft · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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