Blocus in Palma: Händler wollen Geld für Ladenschließungen
Im Zentrum von Palma auf Mallorca schlossen Geschäfte am Freitag und Samstag früher als geplant. Die Händler fürchteten Ausschreitungen bei nicht angemeldeten Versammlungen der Bewegung Blocus. Der Handelsverband Pimeco teilte am Montag, 2. November, mit, dass die vorzeitigen Schließungen wirtschaftliche Verluste verursacht hätten.
Verband lässt Forderungen prüfen
Pimeco hat seine Rechtsabteilung beauftragt zu prüfen, wie der Verband die Verantwortlichen für die Blocus-Aufrufe finden und von ihnen Ersatz für die Verluste verlangen kann. Verbandspräsidentin Carolina Domingo sagte, Händler müssten vor dem Black Friday und dem Weihnachtsgeschäft nicht in Angst vor weiteren Ausschreitungen leben. Falls Minderjährige hinter den Aufrufen stecken, sollen nach ihrem Willen deren Eltern für die Verluste aufkommen.
Keine schweren Zwischenfälle
Pimeco dankte den Sicherheitskräften und Rettungsdiensten für ihren Einsatz. Nach Angaben des Verbands endeten die Versammlungen ohne schwere Zwischenfälle oder erhebliche Schäden an Geschäften. Die Normalität in den Einkaufsstraßen sei zurückgekehrt. Der Verband bekräftigte zugleich seinen Respekt vor dem Recht auf friedliche Demonstrationen. Gewalt, Drohungen oder Schäden an Menschen und Geschäften seien dadurch nicht zu rechtfertigen.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com