Polizei beschlagnahmt 18 Boxen an der Playa de Palma
An der Playa de Palma hat die Polizei 18 Lautsprecher beschlagnahmt und 24 Anzeigen aufgenommen. Der Einsatz lief vom 11. bis 13. September und richtete sich gegen Lärm, Müll und die private Besetzung von Strandflächen. Die Ortspolizei Palma will damit das Zusammenleben an der ersten Strandlinie schützen.
Die Beamten gingen vor allem gegen leistungsstarke Musikboxen vor, die in den Badezonen zu laut spielten. Sie identifizierten die Betroffenen, nahmen die Anzeigen auf und zogen die Geräte ein.
Zelte und große Schwimmtiere im Visier
Auch auf dem Sand griffen die Einsatzkräfte ein. Touristengruppen hatten pavillonartige Zelte aufgebaut, um Bereiche für die exklusive Nutzung abzugrenzen. Die Polizei forderte sie auf, die Konstruktionen abzubauen.
Mehrere großformatige aufblasbare Wasserspielzeuge mussten zudem aus dem Meer. Nach Angaben der Ortspolizei stellten sie wegen ihrer Größe ein Hindernis und ein Sicherheitsrisiko für andere Badegäste dar.
Improvisierte Bars hinterlassen Glasflaschen
Der Einsatz richtete sich auch gegen die Zubereitung und den Konsum alkoholischer Getränke am Strand. Die Beamten bauten improvisierte Konstruktionen ab, die als Bars für Botellón genutzt wurden.
An diesen Treffpunkten sammelten sich laut Polizei viele Abfälle. Neben den Mülleimern lagen zahlreiche Glasflaschen, die für Menschen im Sand eine Gefahr durch Schnittverletzungen darstellten.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com