CCOO fordert 1.500 Euro Mindestlohn im Staatsdienst
Teure Wohnungen bringen Bewerber für den öffentlichen Dienst laut der Gewerkschaft CCOO dazu, Stellen abzulehnen oder Zimmer zu hohen Preisen zu mieten. Auch die Balearen nennt CCOO unter den betroffenen Regionen. Am Freitag, dem 2. Oktober, forderte die Gewerkschaft in Madrid mindestens 1.500 Euro Lohn für Beschäftigte im öffentlichen Dienst, höhere Gehälter und mehr Personal.
Wohnkosten erschweren den Einstieg
Nach Angaben von CCOO können manche Bewerber die Wohnkosten an ihrem künftigen Arbeitsort nicht tragen. Einige mieteten stattdessen teure Zimmer oder lebten sogar in ihren Fahrzeugen. Die Gewerkschaft nennt neben den Balearen auch Madrid, Barcelona, Málaga und die Kanaren.
Mehr Lohn und mehr Stellen
CCOO verlangt Gehaltserhöhungen, die mit den Lebenshaltungskosten Schritt halten – beim Grundgehalt ebenso wie bei den Zulagen. Außerdem sollen Beschäftigte ihre Sonderzahlungen wieder vollständig erhalten.
Die Gewerkschaft fordert auch, dauerhaft befristete Beschäftigung abzubauen, verlorene Stellen zurückzugewinnen und jüngeres Personal einzustellen. Sie will die bisherige Ersatzquote für Stellen abschaffen und den Personalbedarf stattdessen gezielt planen. Viele dieser Forderungen seien bereits Teil von Vereinbarungen mit der Regierung, erklärt CCOO. Deren Umsetzung dürfe sich nicht weiter verzögern.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com