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Palma: Parlament debattiert über Ceuta und Wohnpreise

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Ceuta steht am Dienstag im Parlament in Palma auf Mallorca auf der Tagesordnung. Die Abgeordneten der Balearen debattieren am 29. September zugleich über Wohnpreise und den Zugang zu Wohnungen. Vox hat einen Antrag zur spanischen Souveränität über Ceuta eingebracht – und erntet dafür Kritik.

Varios agentes de Policía Nacional controlan la playa del Trampolín.
Europa Press

Streit um teure Wohnungen

Mehrere Abgeordnete wollen die Balearen-Regierung zur Wohnungslage befragen. Es geht unter anderem um Sozialwohnungen auf Menorca und die Entwicklung der Immobilienpreise. MÉS per Mallorca will zudem über den Zugang zu Wohnraum sprechen.

Gleichzeitig erwartet die Regierung in Madrid ein Dekret mit Maßnahmen zum Wohnen. Soziale Organisationen nennen es „Maricarmen-Dekret“ – nach einer älteren Frau, die vergangene Woche in Madrid ihre Wohnung verlassen musste. Was genau das Dekret enthalten wird, ist noch offen. MÉS per Mallorca fordert, die Balearen als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt einzustufen.

Kritik am Ceuta-Antrag

Der Abgeordnete José María García von Unidas Podemos hält die Ceuta-Debatte im Balearen-Parlament für verlorene Zeit. Die spanische Zugehörigkeit der Stadt stelle niemand infrage, sagte er. Das Parlament solle sich stattdessen mit Wohnen, Verkehr und Umwelt befassen.

Auch Tourismus und Migration stehen auf der Tagesordnung. MÉS per Mallorca will über mögliche Schritte zur Verringerung der Zahl der per Flugzeug einreisenden Touristen sprechen. Bei den Fragen zur Migration geht es unter anderem um die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Ausländer.

Themen: Migration · Wohnen & Immobilien · Soziales · Gesundheit · Tourismus · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com