Balearen: Chlamydien-Fälle steigen von 159 auf 436
Die Zahl der Chlamydien-Fälle auf den Balearen steigt 2025 auf 436 – nach 159 im Vorjahr. Auch beim Lymphogranuloma venereum gibt es mehr Diagnosen, während Syphilis und Gonorrhö zurückgehen. Das zeigt ein Bericht über sexuell übertragbare Infektionen, den das spanische Gesundheitsministerium und das Instituto de Salud Carlos III am Donnerstag, 22. Oktober 2026, veröffentlicht haben.
Zwei Infektionen nehmen zu
Bei Chlamydien steigt die Zahl der erfassten Fälle von 159 im Jahr 2024 auf 436 im Jahr 2025. Die Rate wächst von 12,91 auf 34,8 Fälle je 100.000 Einwohner.
Beim Lymphogranuloma venereum, ebenfalls einer sexuell übertragbaren Infektion, zählen die Fachleute 15 Fälle nach sieben im Vorjahr. Von 2018 bis 2023 hatte der Bericht auf den Balearen für keine der beiden Infektionen Fälle erfasst.
Syphilis und Gonorrhö gehen zurück
Bei Syphilis sinkt die Zahl der Fälle von 416 auf 364. Trotzdem haben die Balearen 2025 die vierthöchste Syphilis-Rate unter den spanischen autonomen Gemeinschaften. Bei Gonorrhö fällt die Zahl leicht von 648 auf 640.
Für Mallorca nennt der Bericht keine eigenen Fallzahlen: Die Angaben gelten für die Balearen insgesamt. Spanienweit steigen die Chlamydien-Diagnosen ebenfalls, während die Zahl der Syphilis-Fälle leicht zurückgeht.
Themen: Gesundheit
Quelle: Europa Press / Mallorca.com