CIS-Umfrage nach Ceuta-Krise: Neue Wahlzahlen am Montag
Nach der Krise um die massenhafte Einreise in Ceuta legt das Zentrum für Soziologische Forschungen (CIS) am Montag neue Wahlzahlen vor. Das Barometer für September ist die erste Umfrage des Instituts mit einer Wahlabsichtsschätzung nach den Ereignissen vom 30. und 31. Juli. Die Feldarbeit lief in den ersten Tagen des Septembers.
Das CIS veröffentlichte im August kein monatliches Barometer. Die neue Erhebung fällt damit in eine Zeit, in der die Ceuta-Krise die politische Debatte über den Sommer prägte.
Streit über Warnungen vor der Einreise
Während der Feldarbeit erklärte Ministerpräsident Pedro Sánchez im Kongress die Reaktion seiner Regierung auf die Krise. Dabei kündigte er an, Hinweise der Geheimdienste zur massenhaften Einreise freizugeben.
Die später veröffentlichten Dokumente zeigten laut Quelle eine WhatsApp-Warnung des Nationalen Nachrichtendienstes CNI vom 29. Juli. Darin ging es um einen Aufruf in sozialen Netzwerken zu einem „Angriff über Zaun und Meer“ auf Ceuta. Gonzalo Sanz, Kabinettschef des Regierungsdelegierten in Ceuta, trat am Freitag zurück. Er erklärte, die Information persönlich an den Delegierten Miguel Ángel Pérez Triano weitergegeben zu haben.
PSOE lag im Juli noch vorn
Im Juli-Barometer lag die PSOE mit 33 Prozent an der Spitze. Das waren 1,7 Punkte mehr als im Juni. Die PP kam auf 25,1 Prozent und verlor 2,1 Punkte.
Vox erreichte 15,3 Prozent, Sumar 6,1 Prozent. Se Acabó la Fiesta kam auf 2,6 Prozent und lag damit erstmals in diesen CIS-Barometern vor Podemos mit 2,5 Prozent.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com