Córdobas Bürgermeister will Wohnen in Altstädten prüfen
Wie gut lässt es sich in historischen Altstädten wohnen, wenn dort auch Touristen unterwegs sind? Córdobas Bürgermeister José María Bellido will diese Frage untersuchen lassen. Der neue Präsident der Organisation der Welterbestädte (OCPM) kündigte am Dienstag, 3. November, in Córdoba eine Beobachtungsstelle zur Lebensqualität in historischen Stadtzentren an.
Wohnen, Tourismus und Geld für Denkmäler
Die geplante Beobachtungsstelle soll die Wohnsituation, den Tourismus und die Mobilität untersuchen – und damit den Alltag der Menschen, die in den Altstädten leben. Bellido will außerdem nach Finanzierungswegen suchen, um historische Gebäude zu erhalten. Als Beispiel nannte er eine Organisation in Baeza, die ehrenamtlich Geld dafür einwirbt. Dieses Modell möchte er auf weitere Städte des Netzwerks übertragen.
Schutzpläne und Zusammenarbeit
Bellido will auch Schutz-, Notfall- und Sicherheitspläne für historische Stätten voranbringen. Bei einem Weltkongress in Marrakesch stellte der Leiter der Feuerwehr von Córdoba, Daniel Muñoz, die jahrelange Präventionsarbeit an der Mezquita-Catedral vor. Nach dem Kongress liegen Córdoba zudem Vorschläge für eine Zusammenarbeit mit Marrakesch sowie Städten in Mauretanien und Senegal vor. Bellido steht der Organisation bis zum nächsten Weltkongress 2028 vor.
Themen: Wohnen & Immobilien · Gemeinde & Stadtleben
Quelle: Europa Press / Mallorca.com