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Ibiza ehrt Fischer, die 150 Menschen vom Dampfer Mallorca retteten

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Am 23. September hat Eivissa auf Ibiza die Fischer geehrt, die 1913 alle 150 Passagiere des Dampfers „Mallorca“ retteten. In der Passagierterminal von Botafoc kamen Angehörige der Retter, Vertreter der Schifffahrt und der Verwaltung zusammen.

Der Dampfer war im Januar vor 113 Jahren während eines heftigen Sturms an den Riffen von Sa Llosa bei Santa Eulària auf Grund gelaufen. Die 150 Menschen an Bord gerieten dadurch in Lebensgefahr.

Fischer fahren trotz extremer Wetterlage hinaus

Die Fischer aus der Gegend fuhren trotz der extremen Wetterbedingungen mit ihren Booten hinaus. Ihr Einsatz rettete den gesamten Passagieren das Leben und verhinderte nach Angaben der Regierungsdelegation eine humanitäre Tragödie.

Bei der Gedenkfeier waren drei Familien vertreten, die von den damaligen Fischern abstammen. Die Behörden überreichten ihnen Gedenkplaketten und zeigten einen Film über die Rettungsaktion.

Besuch auf dem Rettungsschiff „Marta Mata“

Der Film erinnert daran, dass die Fischer nach den Grundsätzen der Hilfeleistung und des Schutzes menschlichen Lebens auf See handelten. Diese Prinzipien bilden heute den Kern der Arbeit der Sociedad de Salvamento y Seguridad Marítima, kurz Sasemar.

Zum Abschluss besuchten die Teilnehmer das Rettungsschiff „Marta Mata“ von Salvamento Marítimo.

Themen: Seenot & Rettung · Kultur · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com