Fünf Millionen Euro für Defizit kommunaler Residenzen
Das Defizit kommunaler Residenzen in Artà auf Mallorca, Campos auf Mallorca, Llucmajor auf Mallorca, Muro auf Mallorca, Pollença auf Mallorca und Santa Maria del Camí auf Mallorca soll 2026 vollständig gedeckt werden. Der Consell de Mallorca stellt dafür über das Institut Mallorquí d’Afers Socials (IMAS) fünf Millionen Euro bereit, wie die Inselinstitution am 18. August in Palma mitteilte.
Sechs Anträge liegen für die Förderung von Betriebs- und Unterhaltskosten der öffentlichen kommunalen Residenzen vor. Nach Angaben des Consell de Mallorca reicht die Summe aus, um das von allen sechs Einrichtungen gemeldete Defizit vollständig zu finanzieren.
Mehr Mittel als 2025
Die Förderlinie ist 2026 mit fünf Millionen Euro ausgestattet. Das sind zwei Millionen Euro mehr als 2025, als für die neu geschaffene Förderung drei Millionen Euro zur Verfügung standen.
Der Anstieg entspricht nach Angaben der Inselinstitution 66,7 Prozent. Mit der höheren Summe soll die Unterstützung der Gemeinden für ihre Residenzen strukturell fortgesetzt werden.
Finanzierung von 256 öffentlichen Plätzen
Nach Angaben des IMAS sichert die Förderung die wirtschaftliche Stabilität der sechs Zentren. Insgesamt sollen damit 256 öffentliche Wohnplätze erhalten werden.
Der Präsident des Consell de Mallorca, Llorenç Galmés, erklärte, die Übernahme des Defizits gebe den Gemeinden zusätzliche Möglichkeiten, Mittel für weitere kommunale Aufgaben einzusetzen. IMAS-Präsident und Inselrat für Soziales Guillermo Sánchez verwies auf die langfristige Tragfähigkeit der kommunalen Residenzen.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com