Dentix-Aus in Palma: Kunde muss über 2.000 Euro nicht zahlen
Die Zahnbehandlung bei Dentix bleibt unvollendet, doch ein Inkassounternehmen fordert von einem Kunden mehr als 2.000 Euro für den dafür aufgenommenen Kredit. Am 2. Oktober 2026 wird bekannt: Das Gericht in Palma auf Mallorca weist die Klage gegen den Kunden ab. Der Streit geht auf die Schließung der Dentix-Kliniken zurück.
Die Richterin sieht es als erwiesen an, dass der Kredit an die Behandlung gebunden war. Weil Dentix die vereinbarte Leistung nicht vollständig erbrachte und der Kunde dagegen vorging, darf er die geforderte Zahlung verweigern. Daran ändert auch nichts, dass die Forderung inzwischen bei einem anderen Unternehmen liegt.
Die balearische Verbrauchervereinigung Consubal unterstützte den Kunden bei seiner ersten Beschwerde und vermittelte den Fall an einen mit ihr zusammenarbeitenden Anwalt. Das Inkassounternehmen muss nun auch die Gerichtskosten tragen. Das Urteil ist rechtskräftig; eine Berufung ist nicht möglich.
Themen: Gerichtsprozesse · Palma
Quelle: Europa Press / Mallorca.com