Spanien: 17,1 % mehr Digitalzahlungen im Tourismus
Ob im Souvenirladen oder im Hotel: Im Sommer 2026 laufen in Spaniens Tourismusbetrieben mehr Zahlungen digital. Die Zahl bargeldloser Transaktionen steigt gegenüber dem Vorjahressommer um 17,1 Prozent, zeigt eine Auswertung des Finanztechnologie-Unternehmens SumUp. Dabei liegen 62,1 Prozent der digitalen Zahlungen unter 10 Euro.
Kleine Beträge prägen den Trend
Weitere 18,4 Prozent der Zahlungen liegen zwischen 10 und 20 Euro. Zugleich sinkt der durchschnittliche digital bezahlte Betrag von 18,6 Euro im Jahr 2025 auf 15,7 Euro im Jahr 2026. Zahlungen über 50 Euro machen nur 6,1 Prozent aller Transaktionen aus.
Besonders stark wächst die Zahl digitaler Zahlungen bei Musik, Konzerten und Kino: Dort beträgt das Plus 54,5 Prozent. In Souvenirläden sind es 33,9 Prozent, im Hotelgewerbe 28,4 Prozent.
Binnenland wächst stärker als Küstenorte
Die größten regionalen Zuwächse meldet die Auswertung für Kastilien und León mit 47,4 Prozent, Asturien mit 38,8 Prozent und Extremadura mit 32,1 Prozent. Unter den 25 Orten mit dem stärksten Wachstum sind laut SumUp nur acht Küstenorte.
Für Mallorca oder die Balearen nennt die Auswertung keine eigenen Zahlen. Ob digitale Zahlungen dort ähnlich stark zunehmen, bleibt damit offen.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com