Ibiza: Anklage fordert 59 Jahre Haft für Drogenhandel
Zehn Angeklagte sollen aus einem Haus im Viertel sa Penya auf Ibiza Kokain und Heroin hergestellt, verkauft und verteilt haben. Am Mittwoch um 09.30 Uhr befasst sich die Erste Kammer des Provinzgerichts der Balearen in Palma in einer vorbereitenden Anhörung mit dem Fall. Die Staatsanwaltschaft fordert insgesamt 59 Jahre Haft.
Polizei fand Kokain und Heroin
Die spanische Nationalpolizei hob den mutmaßlichen Drogenverkaufspunkt im Februar 2023 aus. Sie nahm Verdächtige fest und beschlagnahmte 120 Gramm Heroin und 219 Gramm Kokain. Die Drogen hatten laut Anklage einen Wert von insgesamt 24.676 Euro. Die Polizei fand außerdem Gegenstände zur Vorbereitung der Drogen.
Anklage beschreibt feste Rollen
Die Staatsanwaltschaft wirft den zehn Beschuldigten Drogenhandel und Zugehörigkeit zu einer kriminellen Organisation vor. Für drei von ihnen fordert sie jeweils acht Jahre Haft, für die übrigen sieben jeweils fünf Jahre.
Laut Anklage leiteten drei Beschuldigte den Verkauf und sammelten die Einnahmen ein. Ein weiterer soll Wache gehalten haben, zwei sollen die Drogen verteilt und drei das Haus gesichert haben.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com