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7 Millionen Euro für sicheren Drohnenverkehr in Europa

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Drohnen sollen sich künftig auch bei wachsendem Verkehr sicher ausweichen können. Am 22. September 2026 beendet der spanische Flugsicherungsmanager Enaire in Madrid das europäische Projekt SPATIO nach drei Jahren Forschung. Das Projekt testete automatisierte Dienste für den Drohnenverkehr in Irland, Rumänien sowie in Galicien und der Gemeinschaft Madrid.

Enaire culmina el proyecto europeo SPATIO para sentar las bases de la gestión del tráfico de drones
Europa Press

Enaire koordinierte SPATIO über seine Forschungs- und Entwicklungstochter CRIDA. Das Programm erhielt 7 Millionen Euro aus europäischen Mitteln und vereinte mehr als 20 internationale Partner, darunter Ineco, Indra, Boeing, ITG, Sopra Steria sowie Hochschulen aus Madrid und Valencia.

Tests unter echten Bedingungen

In vier Einsatzszenarien erprobte SPATIO zwischen 2023 und 2026 Flüge unter realen Bedingungen. Die Tests bestätigten nach Angaben des Projekts, dass skalierbare, automatisierte und sichere Drohnenoperationen möglich sind.

Die Technik verbindet die Planung von Flügen mit Werkzeugen zur Kontrolle in Echtzeit. Sie soll Konflikte zwischen Drohnen in der Luft früh erkennen und die nötigen Abstände sichern.

Weniger Lärm, weniger Gedränge über Städten

Für Flüge über urbanen Gebieten entwickelte das Projekt zudem dynamische Grenzen für die Verkehrsdichte. Damit soll verhindert werden, dass zu viele Drohnen gleichzeitig in einem Gebiet unterwegs sind.

SPATIO nahm auch den Lärm der Fluggeräte in den Blick. Mess- und Reduktionswerkzeuge sollen die Akzeptanz von Drohnen erhöhen. Fachleute, Behörden und Branchenvertreter berieten zum Abschluss in Madrid darüber, wie die entwickelten Werkzeuge in den Markt kommen und schneller eingesetzt werden können.

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Themen: Verkehr · Politik · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com