Dürre und Fluten: Spanien will Wasser besser managen
Dürren und Überschwemmungen werden nach Einschätzung des spanischen Außenministers José Manuel Albares häufiger und heftiger. Bei einem Klimadialog in Madrid forderte er am 3. November deshalb einen besseren Umgang mit Wasser und mehr Zusammenarbeit zwischen Staaten.
Wasserknappheit hat Folgen weit über die Umwelt hinaus
Albares verwies auf Unwetter in Spanien und das Klimaphänomen El Niño in Peru. Klimafolgen zeigten sich oft durch zu viel oder zu wenig Wasser, sagte er. Wassersicherheit betreffe deshalb nicht nur die Umwelt, sondern auch die Wirtschaft und das Wohlergehen der Menschen. Der Minister nannte Folgen für die Ernährungssicherheit, die Gesundheit und Migrationsbewegungen.
Beim Gipfel soll ein neues Netzwerk entstehen
Nach Albares’ Worten müssen Staaten wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Wetter- und Wasserdaten teilen und bei Frühwarnsystemen zusammenarbeiten. Beim Iberoamerika-Gipfel am 4. und 5. November in Madrid soll ein Netzwerk zur Verringerung von Katastrophenrisiken und für den Zivilschutz vereinbart werden. Albares warb zudem für gemeinsame Finanzierung und technische Zusammenarbeit bei der Wasserbewirtschaftung.
Themen: Umwelt
Quelle: Europa Press / Mallorca.com