mallorca-news

Balearen: 1.435 Millionen Euro gegen Dürre und Fluten

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Für die Wasserversorgung und den Schutz vor Überschwemmungen auf Mallorca und den übrigen Balearen wären bis 2035 rund 1.435 Millionen Euro nötig. Über diese Schätzung der Beratungsfirma Typsa und des spanischen Bauverbands Seopan berichtete Europa Press am 8. Oktober 2026 aus Palma. Die beiden Organisationen sehen die Inselgruppe als besonders anfällig für Wasserknappheit und Überschwemmungen.

Archivo - Plana desalinizadora de Palma.
Europa Press

Warum das Wasser zum Problem wird

Laut der Studie gehen herkömmliche Wasserressourcen zurück, während das Klima stärker schwankt. Im Sommer verschärfen Tourismus und eine wachsende Bevölkerung den Druck auf die Versorgung. Die bestehenden Wasseranlagen müssten deshalb modernisiert und an den Bedarf angepasst werden.

Wofür die Millionen nötig wären

Den größten Posten beziffern Typsa und Seopan auf 1.011 Millionen Euro: Er betrifft die städtische Wasserversorgung und Abwasserbehandlung. Weitere 126 Millionen Euro veranschlagt die Studie für bauliche Maßnahmen gegen Überschwemmungen. Für die Pflege und Verbesserung von Ufern und Küsten nennt sie 98 Millionen Euro.

Außerdem sieht die Studie 131 Millionen Euro für die Anpassung an den Klimawandel und 38 Millionen Euro für die Überwachung des gesamten Wasserkreislaufs vor. Die Autoren fordern, Entsalzungsanlagen auszubauen und zu modernisieren, zusätzliche Wasserquellen zu erschließen und die Leitungsnetze effizienter zu machen. Ob und wann die vorgeschlagenen Investitionen umgesetzt werden, geht aus den Angaben nicht hervor.

Themen: Überschwemmungen · Umwelt · Wirtschaft · Wetter

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen. Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung